Fotografie Blog

von Frank Tegtmeyer

           

Mit Tanja im Alten Land

Titelbild

Tanja habe ich Anfang 2015 kennengelernt, als sie ihre Freundin zu einem Akt-Shoot bei mir zu Hause begleitet hat.
Zum Ende der Session haben wir noch ein paar Portraits gemacht, auf denen sie mit ihrer Freundin gemeinsam zu sehen ist. Damals sagte ich schon zu ihr, dass wir auch einmal ausschliesslich sie fotografieren könnten und sie war nicht abgeneigt.

Geplant war schon ein Termin im Oktober, der wegen eines Unfalls meinerseits nicht zustande kam. Nach über einem Jahr haben wir dann aber doch einen Termin gefunden.
Vorgesehen waren ein paar Bilder auf einer Frühlingswiese - als Ort hatten wir uns einen kleinen Hafen in der Nähe von Jork im Alten Land auserkoren. Bis einen Tag vor dem Termin war auch noch gutes Wetter - die Aussichten verhießen aber für unseren Tag nichts Gutes.

Als ich nördlich von Hamburg losfuhr war noch blauer Himmel, je näher ich jedoch der Elbe kam, um so dunkler und bedrohlicher wurden die schnell aufziehenden Wolken.
Vor Ort war kam es dann, wie es kommen mußte - es goss teilweise recht heftig und die gesamte Umgebung war pitschnaß.

Das erste Bild zeigt Tanja kurz nach meiner Ankunft - die ersten Tropfen fielen schon, so dass wir nur ein paar schnelle Fotos zwischen den Apfelbäumen machten.

Tanja zwischen Apfelbäumen
Tanja zwischen Apfelbäumen

Um die Zeit dennoch zu nutzen, wechselten wir auf die andere Deich-Seite zum Hafen. Das Hafengebäude diente uns hier einerseits als Regenschutz, andererseits als Kulisse für die Portraits.

Am Hafengebäude angebaut ist ein offener Aufenthaltsraum mit Tischen und Bänken. Hier konnten wir in Ruhe den Regen abwarten.

Während des Regens
Während des Regens

Die kurzen Pausen zwischen den Regenschauern nutzten wir für einige Bilder auf der Galerie des Hafengebäudes. Im Hintergrund ist schon die nächste Regenwolke zu sehen :)

Auf der Galerie
Nach dem Regen ist vor dem Regen

Auch die ursprüngliche Idee der Blumenwiese haben wir versucht, umzusetzen. Das gestaltete sich allerdings schwierig, da schon wieder die ersten Tropfen fielen und Tanja nicht entspannt in den Himmel schauen konnte.

Auf der Wiese
Hochkonzentriert, um entspannt zu wirken

Als der Regen stärker wurde, mussten wir uns wieder in das Hafengebäude zurückziehen. Von hier hat man einen schönen Überblick über die Boote.

Ausblick
Überblick über den Hafen

Die Treppe zur Galerie des Hafengebäudes liegt schon nicht mehr unter dem Dach des Anbaus. Ein Regenschirm ist angesagt!

Unter dem Schirm
Der Regenschirm bringt mehr Farbe

In einer kleinen Regenpause haben wir auch den Steg als Kulisse benutzt.

Auf dem Steg
Tanja auf dem Steg

Auf der Deich-Rückseite befindet sich ein kleiner See mit zwei Boots-Stegen. Auch hier war Eile geboten, da sich der nächste Regenguss schon ankündigte.

Hinter dem Deich
Hinter dem Deich

Gerade als wir noch einmal den Deich überquerten, blitzte die Sonne einmal kurz durch die Wolken.

Endlich Sonne!
Endlich Sonne!

Da uns inzwischen richtig kalt geworden war, gingen wir noch in das Cafe direkt am Deich und wärmten uns dort eine Weile bei einem kleinen Frühstück auf.

Im Cafe
Aufwärmen im Cafe

Schlechtes Wetter gibt es nicht, heißt es. Natürlich kann einem das Wetter die geplanten Bilder unmöglich machen. In dem Fall heißt es improvisieren - einfach das beste daraus machen.

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